dissabte, 17 de novembre de 2007

Goethe i Schubert al violí de Hilary Hahn

"Qui cavalca tant tard a través de la nit i del vent?
És el pare amb el seu fill..."

Der Erlkönig, el Rei de les Fades, és una balada escrita per Johann Wolfgang von Goethe el 1782, la qual Franz Schubert va musicar i publicar el 1821. A la xarxa es poden escoltar la versió cantada per Anne Sofie von Otter i acompanyada per la Chamber Orchestra of Europe, dirigida per Claudio Abbado, així com també una versió més antiga de veu i piano cantada pel baríton Dietrich Fischer-Dieskau.

Però crec que no sorprendré a ningú recomanant la versió de violí sol interpretada per la Hilary Hahn. És la reducció de l'orquestra a un sol instrument. Totes les seccions i la veu concentrades sobre les quatre cordes per on desfila la ma esquerra i l'arquet d'una de les interprets amb més futur.



Der Erlkönig - Johann Wolfgang von Goethe

Wer reitet so spät durch Nacht und Wind?
Es ist der Vater mit seinem Kind;
er hat den Knaben wohl in dem Arm,
er fasst ihn sicher, er hält ihn warm.

"Mein Sohn, was birgst du so bang dein Gesicht?"
"Siehst, Vater, du den Erlkönig nicht?
Den Erlenkönig mit Kron' und Schweif?" -
"Mein Sohn, es ist ein Nebelstreif."

"Du liebes Kind, komm, geh mit mir!
Gar schöne Spiele spiel' ich mit dir;
manch' bunte Blumen sind an dem Strand;
meine Mutter hat manch' gülden Gewand."

"Mein Vater, mein Vater, und hörest du nicht,
was Erlenkönig mir leise verspricht?" -
Sei ruhig, bleibe ruhig, mein Kind!
In dürren Blättern säuselt der Wind."

"Willst, feiner Knabe, du mit mir gehn?
Meine Töchter sollen dich warten schön;
meine Töchter führen den nächtlichen Reih'n
und wiegen und tanzen und singen dich ein."

Mein Vater, mein Vater, und siehst du nicht dort,
Erlkönigs Töchter am düstern Ort?" -
"Mein Sohn, mein Sohn, ich seh' es genau:
es scheinen die alten Weiden so grau."

"Ich liebe dich, mich reizt deine schöne Gestalt;
Und bist du nicht willig, so brauch' ich Gewalt." -
"Mein Vater, mein Vater, jetzt fasst er mich an!
Erlkönig hat mir ein Leids getan!" -

Dem Vater grauset's, er reitet geschwind,
er hält in Armen das ächzende Kind,
erreicht den Hof mit Müh und Not;
in seinen Armen das Kind war tot.